Zeepblok vs vloeibare zeep: welke is écht duurzamer? - Mood Company

Stückseife vs. Flüssigseife: Was ist wirklich nachhaltiger?

Sie stehen in der Drogerie oder stöbern in einem Onlineshop und sehen zwei Optionen: die bekannte Flasche Flüssigseife oder ein Stück Seife ohne Verpackung. Beide werben mit dem Slogan „nachhaltig“. Aber welche ist es wirklich? Wir vergleichen die beiden anhand von fünf wichtigen Kriterien: Verpackung, Inhaltsstoffe, Transport, Haltbarkeit und Hautverträglichkeit.

1. Verpackung: Kunststoff vs. plastikfrei

Der auffälligste Unterschied liegt in der Verpackung. Flüssigseife wird fast immer in einer Plastikflasche mit Pumpe angeboten. Selbst bei recyceltem Kunststoff und Nachfüllverpackungen wird pro Flasche noch immer ein Stück Plastik benötigt.

Ein Stück Seife hat dieses Problem nicht. Die meisten Marken verpacken ihre Seifenstücke in Papier, Karton oder gar nicht. Einige Hersteller verwenden sogar Cradle-to-Cradle-Verpackungen, die vollständig biologisch abbaubar sind, einschließlich der Druckfarbe.

Gewinner: Seifenstück. Wenn Plastikfreiheit für Sie der wichtigste Faktor ist, ist dies der einfachste und sichtbarste Schritt.

Allerdings ist „flüssig“ nicht per Definition gleichbedeutend mit fossilem Kunststoff. Die Highland Soap Company Beispielsweise stellt das Unternehmen seine Flaschen für Shampoo, Spülung und Duschgel aus Zuckerrohr-basiertem Kunststoff (Zuckerrohr-Kunststoff) statt aus Erdöl her. Es handelt sich zwar weiterhin um Flaschen, aber der Rohstoff stammt aus einer erneuerbaren Quelle anstatt aus fossilen Brennstoffen, und die Flaschen bleiben recycelbar. Für alle, die flüssige Produkte bevorzugen, aber dennoch ihren ökologischen Fußabdruck verringern möchten, ist dies eine erwägenswerte Alternative.

2. Was ist drin? SLS, Sulfate und Parabene

Hier wird die Sache weniger eindeutig. Beide Varianten können mit oder ohne aggressive Substanzen hergestellt werden – es kommt ganz auf die Marke an, nicht unbedingt auf den Block oder die Flüssigkeit.

Herkömmliche Flüssigseife enthält oft SLS oder SLES (Schaumbildner, die die Haut austrocknen können) und Parabene als Konservierungsmittel. Diese sind notwendig, da eine wässrige Konsistenz das Bakterienwachstum begünstigen kann. Ein Seifenstück benötigt diese Konservierungsmittel in der Regel nicht: Aufgrund des geringen Wassergehalts und des pH-Werts, der die Haut konserviert, können sich Bakterien darin kaum vermehren.

Das bedeutet nicht, dass jedes Seifenstück automatisch unbedenklich ist. Selbst harte, günstige Seifenstücke können SLS enthalten. Überprüfen Sie daher immer die Inhaltsstoffliste, unabhängig von der Form.

Gewinner: Seifenstück, mit einer Einschränkung. Die Form erleichtert zwar die Verarbeitung ohne synthetische Zusatzstoffe, eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

3. Verkehr und CO2-Emissionen

Ein oft unterschätzter Punkt: Flüssigseife besteht im Durchschnitt zu 80 % aus Wasser. Dieses Wasser wird dann um die ganze Welt transportiert, was zusätzlichen Treibstoff und somit CO₂-Emissionen verursacht. Ein Seifenstück hingegen hat ein Trockengewicht und ist viel kompakter, sodass man mit jedem transportierten Kilogramm einfach mehr Waschvorgänge durchführen kann.

Gewinner: Seifenstück.

4. Haltbarkeit und Benutzerfreundlichkeit

Flüssigseife ist oft schneller aufgebraucht als man denkt: Mit jedem Pumpstoß landet ein Teil direkt im Abfluss, ohne jemals die Haut berührt zu haben. Ein Stück Seife hingegen hält nachweislich länger, vorausgesetzt, man lässt es zwischen den Anwendungen gut trocknen – manche Quellen sprechen sogar von bis zu dreimal längerer Haltbarkeit bei vergleichbarer Menge.

Flüssigseife hat in puncto Benutzerfreundlichkeit einen Vorteil: Man braucht keine Seifenschale und muss sich keine Sorgen um ein durchweichtes Seifenstück machen. Für unterwegs oder in öffentlichen Toiletten empfinden viele Menschen einen Pumpspender zudem als praktischer.

Gewinner: Unentschieden, abhängig von Ihrer Situation.

Genau hier können Marken, die flüssige Produkte anbieten, ihren ökologischen Fußabdruck verringern. Neben ihren Shampoo- und Duschgelflaschen verkauft die Highland Soap Company auch Nachfüllbeutel, mit denen man eine ähnliche Flasche etwa viermal wiederbefüllen kann.Auf diese Weise bleibt die einfache Handhabung einer Pumpflasche erhalten, aber man muss nicht jedes Mal eine neue Flasche kaufen oder wegwerfen – ein Mittelweg zwischen dem Komfort von Flüssigkeiten und der geringeren Umweltbelastung durch einen Block.

5. Hygiene: Ist ein Stück Seife wirklich sauber?

Ein hartnäckiger Mythos besagt, dass Seife unhygienischer sei, weil sie von mehreren Personen berührt wird. Tatsächlich ist dies unbegründet: Seife hat von Natur aus einen pH-Wert, bei dem sich Bakterien nicht vermehren können, solange die Seife zwischen den Anwendungen trocknen kann. Eine Seifenschale mit Abfluss (zum Beispiel aus Kork, Holz oder Marmor) genügt dafür.

Fazit: Welche Option wählen Sie?

Wenn Nachhaltigkeit bei Verpackung und Transport Ihr wichtigstes Kriterium ist, ist ein Seifenstück die beste Wahl. Steht für Sie vor allem Hautverträglichkeit im Vordergrund, achten Sie weniger auf die Form und mehr auf die Inhaltsstoffe: Vermeiden Sie SLS/SLES und Parabene, egal ob Sie sich für ein Seifenstück oder eine Flasche entscheiden.

Die nachhaltigste Wahl ist also tatsächlich: Ein Seifenstück, ohne Plastikverpackung, ohne SLS und ohne Parabene. — die Kombination, auf die sich die meisten umweltbewussten Seifenhersteller heutzutage bereits konzentrieren.

Würden Sie weiterhin Flaschen bevorzugen, beispielsweise für Shampoo oder Duschgel? Dann achten Sie auf Marken, die auf nachhaltigere Flaschen setzen, wie etwa The Highland Soap Company mit ihren Flaschen aus Zuckerrohr. So kombinieren Sie den Komfort flüssiger Produkte mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck.

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